Ja, ich weiß. Es ist ziemlich still geworden hier. Der letzte Post ist gefühlt eine Ewigkeit her - und wie das mit ADHS-Projekten halt so ist: volle Energie am Anfang, und dann verschwindet der Blog irgendwo zwischen zehn anderen offenen Baustellen.

Aber ich bin noch da, das Blog ist noch da, und die Idee dahinter ist auch noch dieselbe geblieben: hier soll einfach eine Sammlung von Dingen entstehen, die ich mir merken will - und wenn’s für dich auch nützlich ist, umso besser.

In der Zwischenzeit ist natürlich trotzdem einiges passiert, nur eben nicht dokumentiert. Der größte Punkt: Ich bin ins Saarland umgezogen. Neue Stadt, neues Haus, neues Umfeld - und wie das bei einem Umzug halt so ist, hat das erstmal jede freie Minute (und jeden Nerv) aufgefressen. Kisten packen, Kisten schleppen, Kisten auspacken, Behördenkram erledigen, sich zurechtfinden - für Blogposts blieb da schlicht keine Energie übrig.

Richtig genervt hat mich dabei das Umzugsunternehmen, das ich beauftragt hatte. Im Angebot war einiges vereinbart, an das sich die Firma am Ende dann einfach nicht gehalten hat. Zugesagte Leistungen wurden nicht wie besprochen erbracht, und ich musste mich während des ohnehin schon stressigen Umzugs zusätzlich noch mit Nachfragen und Diskussionen herumschlagen, statt mich einfach auf die Firma verlassen zu können. Genau das erwarte ich eigentlich, wenn man für sowas Geld in die Hand nimmt - ein schriftliches Angebot sollte schließlich bindend sein und nicht nur eine unverbindliche Wunschvorstellung. Am Ende blieb mir nichts anderes übrig, als kurzfristig ein zweites Unternehmen zu beauftragen, das den Rest übernommen hat. Mittendrin quasi zwei Umzugsfirmen jonglieren zu müssen, weil die erste ihre Zusagen nicht einhält, ist genau der Stress, den man bei einem Umzug am wenigsten gebrauchen kann.

Mittlerweile hat sich der Staub aber gelegt, ich bin angekommen und langsam richtet sich auch wieder ein normaler Alltag ein. Also: long time - no see, aber ich bin wieder da - diesmal aus dem Saarland.